
Lexikon von A - Z
Lexikon-A
Abfärben
Bekleidungstücke können Spuren hinterlassen, wenn diese Textilien
nicht farbecht sind. Besonders
durch gefärbte Baumwollstoffe, in intensiven Farben z. B. rot,
schwarz, dunkelblau etc. (Blue-Jeans
oder T-Shirts) können unterschiedlich intensive Spuren bleiben.
Körperwärme bzw. Feuchtigkeit
begünstigt diesen Vorgang. Auf folgenden Möbeln bzw. Materialien
kommt dies häufig vor:
Bezüge von Polstermöbeln, Rau- oder Veloursleder, naturbelassenen
Holzflächen, Stühlen, Bänken
usw.
Ätherische Öle
Diese natürlichen Öle (z.B. Citrusschalenöl) sind flüchtig und besonders geruchsintensiv. Sie können andere Düfte durchaus überdecken.
Ahorn
Dieses Holz lässt sich mit verschiedenen Werkzeugen hervorragend verarbeiten. Es ist durchaus formstabil und die Rohdichte beträgt etwa 630 kg/cbm. Das harte Holz ist meist hellfarbig, sehr homogen und geradfaserig. Eine ausreichende Trocknung ist erforderlich um eine gute Holzqualität zu erreichen. Ahornhölzer trocknen gut, jedoch langsam. Ahornarten wachsen in den nördlichen, gemäßigten Zonen. Die Bäume erreichen eine Höhe von 15-30m. Der Stammdurchmesser liegt zwischen 60 und 150 cm.
Anbauteile
Verbindungsmöbel die variabel aneinander gestellt werden können.
Antiquität
Einrichtungsgegenstände die mindestens 100 Jahre alt sind, dürfen
den Begriff „Antik“ tragen.
Der original Zustand steigert den Wert. Veränderungen sollte man
möglichst vermeiden.
Applikationen
zusätzliche Dekorationen bzw. Verzierungen auf z B. Möbelstücken, Stoffen oder Kissen.
Arbeiten
Es ist bekannt, dass der Naturstoff Holz sozusagen „arbeitet“.
Die Volumenänderung des Holzes ist bei der Aufnahme und Abgabe von
Feuchtigkeit in den Zellwänden gegeben. Die Raumtemperatur
unterstützt diesen Wechsel durchaus.
Ähnliche Themen: Schwindung
Ast
„Qualitätsfehler“, ein Merkmal aus der Natur der besonderen Art!
Äste nehmen eine Sonderstellung unter den sog. "Fehlern" des Holzes
ein und können dem Holz eine einzigartige Note geben. Sie sind
Seitensprossen des Baumes, und somit lebensnotwendige Bestandteile
des Baumes, die nicht als Fehler angesprochen werden können,
sondern als Merkmale,
die die Verwendungsfähigkeit in meist negativer Art beeinflussen.
Die Astentstehung ist abhängig von Erbanlagen, unterschiedlichen
Standorten, Bestandsgründung und entsprechender Bestandspflege. Die
zunächst grünen Äste sterben ab, wenn sie nicht mehr ausreichend
mit
Nährstoffen versorgt werden. Abgestorbene Äste vermorschen und
brechen ab (natürliche Astreinigung) oder werden in gut geführten
Beständen abgeschnitten. Die Astabbruchstellen
überwallen, es bilden sich die Beulen, Astnarben, Chinesenbärte,
Rosen, Siegel. Oft dringen Fäulnispilze oder Bakterien über die
Abbruchstellen in den Stamm ein und zersetzen sowohl den Aststummel
als auch das umgebene Holz. Gesunde Äste sind nicht durch Fäulnis
beschädigt und
mit dem umgebenen Holz fest verbunden (verwachsen). Sind sie nicht
verbunden, so bezeichnet man sie als lose Äste (Qualitätsfehler).
Ähnliche Themen: Holzfehler
Aufforstung
erstmalige Anpflanzung von Wald auf Ödland oder vormals
landwirtschaftlich genutztem Gelände;
auch Wiederbepflanzung geschlagener Waldflächen
Aufmass, Aufstellen und Ausrichten
Eine gute Planung ist die beste Vorraussetzung für eine
reibungslose Montage!
Zu den wichtigsten Aufgaben gehört z.B. das Aufmass bei der Planung
von Möbeln. Das Ausrichten
erfolgt bei Lieferung und Montage. Der Verkäufer und der Monteur
müssen deshalb unbedingt
bereits bei der Planung bzw. vor der Montage wissen, welche
Bedingungen vor Ort vorliegen.
(Boden- und Wandmaterialien) die „Tragfähigkeit“ der Wände ist
allein aus Sicherheitsgründen
besonders wichtig und sollte sorgfältig begutachtet werden. Bei
Hängeschränken können mehrere
Hundert Kilo die Wand belasten. Im Zweifelsfall muss der Bauträger
bzw. Hausherr Auskunft
geben, oder der Monteur nimmt eine kleine Probebohrung vor. Böden,
Wände und Decken sind nie
ganz gerade, deshalb muss man bei der Montage und Aufstellung der
Möbel mit kleinen
Unebenheiten rechnen und dies sorgfältig berücksichtigen.
A
a


